Software für Produktwirtschaftlichkeit und 
Produkt-Lebenszyklus-Controlling
    Zielgruppen: Für wen ist ProWi konzipiert?
 

ProWi ist ein benutzerfreundliches Controlling-Tool für Planung und Kontrolle des wirtschaftlichen Aspektes von Produkten über deren Laufzeit. Seine Eingabe- und Ausgabedaten sind einfach zu verstehen. Deshalb können nicht nur betriebswirtschaftlich vorgebildete Controller, sondern auch Techniker und Ingenieure damit umgehen. "Self-Planning" und "Self-Control" vor Ort sind wichtige Anliegen der Software.

 

In aller Regel gibt der Controller dazu globale Rahmendaten wie Rechenart, Bezugsbasen, Gemeinkostensätze, Kalkulationszins und Mindestrendite vor, mit diesen Vorgaben und mit ProWi können die Entwickler, Marketer, Fertigungsplaner usw. selbstständig ihre Produkte planen und optimieren (Management by objectives). Zielgruppen der Software sind deshalb:

 
 
  • Produktplanung und Produktkalkulation,

  • Produktentwicklung,

  • Fertigungsplanung,

  • Produktcontrolling,

  • Produktmarketing,

 
  • Ersteller bzw. Bewerter von Geschäftsplänen (Business-Plänen)

  • Geschäftsführung: sie kann in der Planungs- und Entwicklungsphase mithilfe von ProWi einen wertorientierten Dialog mit allen am Entwicklungsprozess Beteiligten führen und nach Anlauf des Produktes auf Plan-Ist-Abweichungen reagieren,

  • Existenzgründer,

  • Kreditgeber: Gegenprüfung der zu finanzierenden Produktinvestition.

 
Aufzählung

Features und Möglichkeiten

  • Vollkosten- oder DB-Rechnung: Einfaches Umschalten von Vollkosten auf Deckungsbeitragsrechnung. Alle Ergebnisdaten in Tabellen und Grafiken ändern sich dabei per Tastendruck, ebenso passen sich die Texte in der Textspalte entsprechend an (theoretischer Hintergrund der beiden Rechenarten und ihrer Anwendung bei Wirtschaftlichkeitsrechnungen siehe Theorieteil der Produktdokumentation).

  • Plan- und Istdaten, Abweichungen: Eingabemöglichkeit sowohl für Plan- als auch für Istdaten. Plan-Ist-Abweichungen werden in unterschiedlichen Formen ausgewiesen.

  • Vor- oder nach-Steuerbetrachtungen: Per Schalter lassen sich alle Wirtschaftlichkeitsdaten (bei eingegebenem Gewinnsteuersatz, der sich aus Gewerbeertrag- und Körperschafts- bzw. Einkommensteuersatz zusammensetzt) von "vor Steuern" auf "nach Steuern" umstellen (theoretischer Hintergrund in den Hilfe-Hinweisen und in der Programmdokumentation). Absolut einmalig: Steuersätze können während des Produkt-Lebenszyklus variiert werden, was unmittelbar auch zu variablen nach-Steuer-Kalkulationszinssätzen führt.

  • Projektfinanzierung: Per Schalter lassen sich alle Wirtschaftlichkeitsdaten (bei eingegebenen Fremdkapital-Einzahllungen, Fremdkapital-Tilgungen und Fremdkapital-Zins) von "vor Fremdkapitalfinanzierung" auf "nach Fremdkapitalfinanzierung" umstellen .Das Programm errechnet dann u.a. den monatsgenauen Fremdkapitalbedarf des Projektes in Abhängigkeit vom zur Verfügung stehenden Eigenkapital aus und stellt ihn grafisch dar.

  • Variable Kalkulationszinssätze: Prowi kann innerhalb des Produktlebenszyklus unterschiedliche Kalkulationszinssätze verarbeiten. Es errechnet mit diesen unterschiedlichen Sätzen Kapitalwerte, Profitabilitätsindices, Annuitäten und dynamische Kalkulationen (siehe unten). Über diese Variabilität lassen sich unterschiedliche Zinssätze für Soll- und Habenzinsen verarbeiten!

  • Wertsteigerung des Unternehmens (Shareholder Value Added): Die von ProWi errechneten nach-Steuer-Kapitalwerte entsprechen unter bestimmten Bedingungen dem Shareholder Value Added des Projektes (Wertsteigerung für die Eigentümer). Das heißt: treten alle Planannahmen des Projektes ein, erfährt das Unternehmen einen Wertzuwachs in Höhe dieses Kapitalwertes.

  • Inflationsausgleich: Plandaten werden vielfach auf heutiger Kostenbasis entwickelt. Ein komfortables und differenziertes Tool zum Inflationsausgleich mit einer Reihe unterschiedlicher Inflations-%-Sätze (z.B. für Änderungen bei Verkaufspreisen, Materialpreisen, Tarifen, Sachlosten usw.) löst das Problem. Statt Plandaten hoch zu rechnen, lassen sich auch die späteren Istdaten auf die damalige Planbasis herunter rechnen.

  • Sensitivitäts- und Szenarioanalysen: Eine der größten Stärken von ProWi sind die vielfältigen Möglichkeiten der Sensitivitäts- und Szenarioanalysen. Siebzehn Diagramme geben Auskunft über die Wirkung der Änderung von Ursprungsdaten.Drei davon sind unten dargestellt.

  • Verdichten von Einzelprodukten zu Produktlinien (Produktfamilien, Produktgruppen): ProWi ermöglicht alle Daten von Einzelprodukten per Mausklick zu Produktfamilien, Produktgruppen bis hin zum Gesamtunternehmen zu verdichten (konsolidieren). Die Verdichtung kann mit oder ohne Datenverknüpfung, mit oder ohne Einzelnachweis erfolgen. Die Dateien der Einzelprodukte müssen nur in einem gemeinsamen Verzeichnis stehen, um sie gemeinsam ansteuern zu können (kein Öffnen nötig). Ein Eckdatenblatt zeigt im Überblick die Wirtschaftlichkeitsdaten der Einzelprodukkte zusammen mit denen der gesamten Produktfamilie. Wichtig, wenn über Investitionen für eine gesamte neue Produktlinie oder über zusätzliche Entwicklungsvarianten nachgedacht wird!

  • Working Capital: ProWi berücksichtigt auch Working Capital der Produkte im PLZ (Vorräte + Forderungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Die dort gebundene Liquidität beeinflusst die Produktwirtschaftlichkeit. Eingaben als absolute oder relative Größten (bei Forderungen und Verbindlichkeiten z.B. Zahlungsziele in Tagen).

  • Wann altes Produkt ablösen?: ProWi ermittelt unkompliziert den optimalen Ablösezeitpunkt. Das entsprechende Vorgehen ist in der Programmdokumentation eingehend beschrieben.

  • Hohe Rechengenauigkeit durch Monatsdaten: Wirtschaftlichkeitsrechnungen basieren meist auf Jahresbasis und verrechnen Eingaben normalerweise „nachschüssig“ am Jahresende. Dies ist oft ungenau (Investitionen werden nicht nur am 31.12. eines Jahes getätigt!). Alle ProWi-Versionen lösen deshalb - unabhängig von der Eingabeform - grundsätzlich alle Daten intern in Monatswerte auf und verzinsen sie monatlich (bis zu 4% genauere Renditen dadurch). Der Nutzer merkt diese aufwendige Hintergrundprozedur nicht. Die Monatsergebnisse werden dann - je nach Version - wieder zu Jahres- oder Halbjahresergebnissen zusammengefasst.

  • Saisonalisierung: Innerhalb eines Jahres schwanken die Arbeitstage je Monat. Dieser Arbeitstageverlauf lässt sich in ProWi eingeben. Entsprechend dieser Saisonalisierung errechnet das Programm für die eingetragenen Jahres-, Halbjahres- oder Quartals-Stückzahlen genaue Monatsstückzahlen und damit monatsgenaue Umsätze.

  • Währungskonvertierung: Einfach Konvertierung aller Eingabedaten von einer Währung in eine andere (z.B.€ => $). Umtauschkurs und neues Währungszeichen eingeben (z.B: $), den Rest erledigt ein aufwändiges Programm. Alle €-Eingabewerte werden automatisch in $-Werte umgerechnet, alle €-Zeichen in den Texten durch $-Zeichen ersetzt! 

  • Mitlaufende Plausibilisierung von Ein- und Ausgabedaten: Das Programm plausibilisiert fortlaufend im Hintergrund alle Ein- und Ausgabedaten und meldet ggf. unkompatible Eingabedaten. 

  Hohe Benutzerfreundlichkeit
 
  • Klare Strukturierung der Eingabedaten: ProWi erfasst alle Eingabedaten durch klare, farbig gestaltete, vorstrukturierte Felder. Getrennte Blätter für Plan- und Istdaten.

  • Pop-Up-Fenster und dynamische Hyperlinks zur Hilfedatei: Ihre Arbeit wird unterstützt durch eine umfangreiche, in die Arbeitsmappe integrierte Hilfedatei. Obwohl die Texte für Datenein- und -ausgabe fast alle selbsterklärend sind, existieren viele und ausführliche Hilfe-Hinweise. Sie beschreiben auch den theoretischen Hintergrund von ProWi. Für schnelle Erklärungen reichen die Pop-Up-Fenster (öffnen sich, sobald der Cursor auf dem fraglichen Feld steht), für genauere Erläuterungen führt ein Hyperlink-Klick auf den fraglichen Text direkt zum ausführlichen Hilfe-Hinweis.

  • Automatisches Generieren von Eingabedaten: Das Programm erzeugt automatisch die Kopfzeilen für die Perioden des PLZ (Basis = Entwicklungsbeginn + Monats des Geschäftsjahresbeginnes). Preise und Stückkosten müssen für alle Perioden nur einmal eingegeben werden, sie gelten so lange, bis in späteren Spalten neue Daten eingegeben sind.

  • Übersichtliche Darstellung der Ergebnisse "auf einen Blick" durch Kennzahlenfelder und Diagramme. Bei Bedarf einfaches Verfolgen der Abweichungen bis zum Ursprung anhand von zwei gesonderten Blättern zum Plan-Ist-Vergleich. U.a. werden Differenzen je nach individuell einstellbarer Abweichungsgröße unterschiedlich farbig gekennzeichnet (Ampeldarstellung).

  • Automatisches Anpassen der Grafik-Achsen von Diagrammen: Die ProWi-Stadardversion ermöglicht einen Planungszeitraum bis 10 Jahren, eine Spezialversion bietet 20 Jahre Planungszeitraum. Wird dieser Planungszeitraum nicht ausgeschöpft (z.B. PLZ nur 6 Jahre), zeigen normale Excel-Diagramme trotzdem auf der x-Achse den gesamten (maximalen) Planungszeitraum. Die Kurven sehen dann "gestaucht" aus. Ein manueller Eingriff ist erforderlich, um die x-Achse optimal anzupassen. Bei ProWi geschieht dies automatisch. Bei einigen Grafiken werden darüber hinaus auch die y-Achsen durch Hintergrundprogramme optimiert.

  • Dynamische Kalkulation: Siehe dazu Diagramm-Beispiel und Kalkulationsvergleich. Die konsequente Verzahnung zwischen (dynamischer) PLZ-Produkt-Kalkulation, Wertsteigerung, Rendite und Amortisation ist speziell für ProWi weiterentwickelt worden! Die dynamische PLZ-Kalkulation lässt sich auch in alle Sensitivitätsanalysen mit einbinden.
  • Management-Summary: Alle wichtigen Kennzahlen auf einen Blick inklusive der zugehörenden Grafiken! Ein Programm druckt dieses Summary sehr ansprechend auf zwei DIN A4-Seiten aus. Es verändert sogar bei Bedarf kurzzeitig das optische Aussehen der farbigen Diagramme und gewährleistet auf diese Weise ein optimales Druckbild bei Schwarz-Weiß-Druckern.
  • Druckprogramme: Alle Diagramme lassen sich über Druckmakros ausdrucken. Die Programme verändern (falls entsprechender Schalter auf "ja" steht) für den Druckvorgang kurzzeitig das optische Aussehen der farbigen Diagramme und gewährleisten auf diese Weise ein optimales Druckbild bei Schwarz-Weiß-Druckern.
  • Datentransfer: Automatisierter Datenaustausch von Eingabedaten zwischen unterschiedlichen Arbeitsmappen innerhalb Excel per Mausklick (Programm).
  • Datenarchivierung: Durch den o.g. Datentransfer existiert eine einfache und Platz sparende Möglichkeit der Datenarchivierung per Mausklick. Nur die Eingabedaten je Projekt werden dann archiviert, das sind 300 - 450 KB. Demgegenüber beinhaltet eine Vollversion 3000 - 4500 KB (Excel 07) bzw. 10.000 KB (Excel 03)  Genauso einfach (Mausklick) ist die Rücktransfer der Archivdaten in die Vollversion. Datenein- und auslese innerhalb von 5 .. 8 Sekunden..
  • Einfache firmenspezifische Anpassung: Sie haben im Unternehmen Ihre eigenen Begriffe und Definitionen entwickelt und wollen diese auch in ProWi einbringen? Kein Problem! Sie überschreiben die Texte nur einmal (im Blatt Plan), ProWi übernimmt Ihre neuen Begriffe in alle weiteren Blätter und Anwendungen (inklusive aller Diagramme). Auch beim Datentransfer (siehe oben)  werden Ihre neuen Begriffe mit übertragen.

 

 

  Versionen

  

 

  • ProWiGJ: Eingabe als Gesamtjahreswerte, maximaler Planungszeitraum 20 Jahre. Alle Jahreseingaben werden - der größeren Genauigkeit wegen (Zinsrechnungen!) - in Monatswerte aufgelöst. Mit diesen Werten wird intern weiter gerechnet. Trotz Jahreseingaben exakte monatsgenaue Angaben für Projektbeginn, Lieferbeginn und Lieferende möglich, ebenso für Investitionen, Fremdkapitalzahlungen und Tilgung. Jahresstückzahlen werden über einen Arbeitstagekalender saisonalisiert und in Monatsstückzahlen umgewandelt. Ansonsten werden Jahres-Eingabewerte gezwölftelt. Als Installations- oder Makroversion verfügbar (siehe rechts). Ca.  3,0 MB.

  • ProWiHJ: Eingabe als Halbjahreswerte, maximaler Planungszeitraum 10 Jahre. Alle Halbjahreseingaben werden - der größeren Genauigkeit wegen (Zinsrechnungen!) - in Monatswerte aufgelöst. Mit diesen Werten wird intern weiter gerechnet. Trotz Halbjahreseingaben exakte Monatsangaben für Projektbeginn, Lieferbeginn und Lieferende möglich. Halbjahresstückzahlen werden über einen Arbeitstagekalender saisonalisiert und in Monatsstückzahlen umgewandelt. Ansonsten werden Halbjahres-Eingabewerte gesechstelt. Als Installations- oder Makroversion verfügbar (siehe rechts). Ca. 2,3 MB.

  • ProWiFlex: Werteeingabe: monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich (Umstellung per Mausklick). Auch ein fliegender Wechsel von Monatseingaben auf Jahres-, Halbjahres- oder Quartalseingaben ist möglich. Beispiel: Eingabe von Monatswerten in der Entwicklungs- und Hochlaufphase, später Jahresplanzahlen. Maximaler Planungszeitraum: 10 Jahre. Alle Eingaben werden grundsätzlich - der größeren Genauigkeit wegen - in Monatswerte aufgelöst und in einem gesonderten Blatt nochmals gezeigt. Zusammenfassung - unabhängig von der Eingabeform - als Halbjahreswerte. Arbeitstagekalender für die Stückzahl-Saisonalisierung. ProWiFlex ist umfangreicher als ProWiGJ oder ProWiHJ. Als Installations- oder Makroversion verfügbar (siehe rechts). Ca. 4,2 MB.

  • Programmcode: Der Programmcode ermöglicht automatisierte Sensitivitäts- und Szenarioanalysen, automatisierte Konsolidierungen von Produktvarianten, automatisierte Fremdkapitalberechnungen, automatisierten Datenaustausch usw. Im Hintergrund kommunizieren über 12.000 Zeilen Code mit 65.000 Excel-Formeln. Einfache Mausklicks starten die Code-gesteuerten Programme. Die links beschriebenen Versionen enthalten diesen Code entweder als Installations- oder als Makroversion.

  • Installationsversion: Vorteil: Bei diesen Versionen wird der Programmcode bei der Installation (setup.exe) in den Programmdateien des Rechners (Servers) abgelegt (z.B. in C:\program files (X86)).Er ist damit nicht manipulierbar und absolut virensicher. Der Code kommuniziert mit normalen *.xlsx-Dateien. Diese können wie jede *.xlsx-Datei behandelt werden (Kopieren, Verschieben, Umbenennen usw.). Der Code lässt sich unabhängig von den benutzten Excel-Dateien updaten. Nachteil: Es ist eine kurze Installation erforderlich. Eine Installationsversion rechnet nur auf dem Rechner / Server, auf dem sie zuvor installiert wurde.

  • Makroversion: Vorteil: Diese Versionen müssen nicht gesondert installiert werden, der Programmcode ist in Form von "Makros" in die Excel-Datei integriert, Format *.xlsm. Nachteil: Excel warnt bei diesen Dateien vor Virengefahr (Viren könnten durch Makros eingeschleppt werden). Makros müssen deshalb gesondert "aktiviert" werden. Dies geschieht z. B. indem Sie in Excel ein "vertrauenswürdiges Verzeichnis" definieren und die Makro-Dateien dort hinein kopieren. Bei ProWi sind Makros durch Passwörter extrem geschützt, damit besteht auch hier absolut keine Virengefahr durch Manipulation.

  • Systemvoraussetzungen: Betriebssystem ab Windows 7, Excel ab 2010.

 

 Darstellung als "Management-Cockpit"
 

ProWi errechnet Plan- und Ist-Wirtschaftlichkeitsdaten für alle Perioden des Produkt-Lebenszyklus (Lifecycle Costing), das sind vor allem Kapitalwerte, Renditen, Profitabilitätsindices, dynamische PLZ-Durchschnittskalkulationen, Cash Flows usw.

Die Eingabedaten werden stufenweise und nachvollziehbar bis zu den Endergebnissen (z.B. Kapitalwerte oder Renditen) weiterverarbeitet. Die Ergebnisse präsentieren sich als:

 

  • Kennzahlenfeld: (Plan, Ist, Abweichung), Beispiel siehe unten.

  • Sechs Grafiken zu Plan- und Istwerten (oder z.B. zu Plan A und B, erweiterbar um zwei weitere Pläne): Sechs Diagramme verdeutlichen die zahlenmäßigen Ergebnisse. Sie zeigen u.a. Verläufe von Kapitalwerten, Renditen, Profitabilitätsindices, dynamischen Kalkulationen, kumulierten Stückzahlen, Stückzahlen je Periode und Cash Flows auf. Bei den fünf erstgenannten Diagrammen wird zusätzlich der Amortisationszeitpunkt ausgewiesen. 

  • Abweichungen: Plan-Ist-Vergleiche ermöglichen eine schnelle und detaillierte Ursachenforschung von Abweichungen bei allen Eingangs- und Ergebnisvariablen über alle Perioden. Insgesamt stellt ProWi sechs unterschiedliche Abweichungsblätter bzw. -matrizen bereit, die allen Ansprüchen gerecht werden.. Z.B. Abweichungen in derselben Struktur wie die Eingabe von Plan- und Istdaten. Oder Aweichungen in Form einer  "Ampeldarstellung" mit - je nach Abweichungsgröße - fließenden Farben (Farben, und entsprechende Abweichungsgrenzen individuell einstellbar). Plan-Ist-Abweichungen lassen sich z.B. auch nach Mengen- Preis- und Verbrauchsabweichungen der einzelnen Kostenarten ausweisen.

 

  • Siebzehn Grafiken zur Sensitivitäts- und Szenarioanalysen, ProWi bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Sensitivitäts- und Szenarioanalyse: Das Programm variiert dabei selbständig und systematisch alle Eingabedaten (z.B. Stückzahl, Preis, Herstell- und Entwicklungskosten usw.) innerhalb festlegbarer Grenzen und erzeugt auf diese Weise Abweichungen gegenüber dem ursprünglichen Ergebnis. Es setzt diese Abweichungen anschließend in Diagramme um und zeigt auf, wie diese Abweichungen die Ergebnisse beeinflussen. Beispiel: Wie wirken  sich Abweichungen von -40% .. +40% bei Stückzahlen, Preisen, HK, Entwicklungskosten, Investitionen usw. auf Rendite, Kapitalwert, Kalkulation, Profitabilitätsindex und Amortisation aus? Diagramm 8 zeigt dies beispielhaft  für die Rendite. Generell sind sowohl punktuelle Sensitivitätsanalysen möglich (z.B. Preise nur im Jahr 2018 oder erst ab 11/2020 variieren) als auch die gleichzeitige Variationen mehrerer Eingabegrößen (= Szenarioanalysen). Auch die Anbindung von Eingaben an Wahrscheinlichkeiten ist möglich (Monte-Carlo-Simulation), ProWi errechnet dann Erwartungwerte für die Szenarien (u.a. worst und best-Werte). Das Programm rechnet auch rückwärts: Welche kritischen Variablen müssen erreicht werden, um gegebene Zielgrößen von Kapitalwert, Rendite, Profitabilitlätsindex, Amortisation zu befriedigen (siehe  Diagramm 11)?

Kennzahlenfeld

Kennzahlenfeld

Das Kennzahlenfeld fasst die wichtigsten Wirtschaftlichkeitsdaten zusammen. Je nach Schalterstellung (Vollkosten, DB, vor oder nach Steuern usw.) ändern sich nicht nur die Zahlen sondern auch die Texte!

Erläuterung: KW = Kapitalwert, Annuität = durchschnittlicher Jahreserfolg, Proftabillitätsindex = Rückflüsse des Projektes bezogen auf die knappen Investitionsmittel (beide diskontiert), LB = Lieferbeginn, J. = Jahre, PLZ = Produkt-Lebenszyklus, HK = Herstellkosten, FK-Fin. = Fremdkapital-Finanzierung, Sf. = Steuern..

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Sechs Beispiele für grafische Auswertungen der Ergebnisse (von insgesamt 17 Grafiken))

 

Kapitalwertverlauf ( = Wertsteigerung)

Verlauf von Plan-, Ist-Kapitalwerten (nach Steuern) über den Produkt-Lebenszyklus (PB = Projektbeginn, LB = Lieferbeginn). Amortisation dann, wenn die Nulllinie erreicht wird. Ab diesem Zeitpunkt werden Werte geschaffen.

 

Rendite-Verlauf, Verlauf Profitabilitätsiondex

Verlauf  der Projektrendite (interne Projektverzinsung). Im Beispiel wird nach Steuern gerechnet, es wird desahlb eine Projektrendite nach Steuern ausgewiesen. Amortisation dann, wenn die Projektrendite den Kalkulaltionszins (nach Steuern) erreicht. Ab diesem Zeitpunkt liegt die Rendite über dem Kalkulationszins, der Kapitalwert ist größer Null, der Profitabilitätsindex größer als 100%, es werden Werte geschaffen. Alternativ zur Renditte kann in Diagramm 2 auch der Verlauf des Profitabilitätsdindexes eingeblendet werden.

 

Dynamische Preise und Kalkulationen

Verlauf der Durchschnittspreise und -kalkulationen des Produktes. Amortisation dann, wenn die Kostenlinie die Preislinie nach unten durchbricht.  Ab diesem Zeitpunkt ist der Kapitalwert größer Null und die Rendite liegt über dem Kalkulationszins.

Dynamische Preise und -kalkulationen basieren auf der dynamischen Investitionsrechnung (deshalb auch "dynamische" Kalkulation). Für alle Zahlungsströme (Ein- und Auszahlungen) werden (kalkulatorische) Zinsen berechnet. Gedanklich wird zwischen allen Zahlungen eine Bank als Clearingstelle geschoben. Die Bank finanziert die Entwicklungskosten, Marketingkosten, Investitionen, Bestandsaufbau usw. vor. Sobald Einnahmen entstehen, wird wieder an die Bank mit Zins und Zinseszins zurückgezahlt. Zum Amortisationszeitpunkt ist alles zurückbezahlt, dann gilt: Stückpreis = Stückkosten, Stückgewinn = 0. Erst danach ist der dynamischer Stückgewinn > 0 und für das Unternehmen bleibt "etwas übrig".

 

Sensitivitätsanalyse

Das Diagramm links zeigt die Produktrenditen in Abhängigkeit von insgesamt 19 Variablen. Die Variablen lassen sich der besseren Übersicht halber individuell ein- und ausblenden. Die Abweichungsspanne (hier -40% ... +40%) lässt sich individuell einstellen. Es wird jeweils eine Variable verändert, während die andern konstant bleiben (ceteris paribus).

In aller Regel beeinflussen folgende Größen  die Rendite am stärksten: Preis, Stückzahl, Herstelllkosten, Investitionen.

Auf dieselbe Art werden auch Sensitivitäten vom Kapitalwert, von Amortisationszeiten und von Amortisationsstückzahlen und der Stückkalkulation dargestellt. Zahlreiche weitere Diagramme zeigen, wie Veränderungen bei kritischen Variablen die Ergebnisse beeinflussen. Sie sensibilisieren für die Schlüsselgrößen des Erfolges. Auch punktuelle Sensitivitätsanalysen sind einfach möglich (z.B. Preise nur im Jahr 2019 oder erst ab 08/2020 variieren).

 

Rückwärts rechnen

Sie geben Ihre Zielvorstellungen vor, hier z.B. Renditen von 5% .. 20%, das Programm rechnet alle Stück-Preis Kombinationen durch, die zu diesen Zielwerten führen. Die Kurven stellen Linien gleicher Rendite dar (sog. Iso-Renditen). Die Diagrammtexte werden automatisch angepasst.

Statt der Zielwerte "Renditen" können Sie auch "Kapitalwerte", "Profitabilitätsindices" oder "Amortisationszeiten" eingeben. Statt "Stück" und "Preis" stehen 17 weitere Parameter zur Verfügung, die alle kombiniert werden können    (u.a. Investitionen, Herstellkosten, Entwicklungskosten, Marketingkosten).

 

Kapitalwertverlauf für Plan, worst, realistisch und best case

Entsprechend  den Eingabewerten unten errechnet das Programm drei Szenarien für den Kapitalwertverlauf. Szenario 2 entspricht dem Plan, da keine Änderungen eingetragen.

 


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